OnTurtle und Teleroute möchten Transportunternehmen für ihre Arbeit während der COVID-19-Krise danken

Zweifelsohne stand in diesem Jahr die COVID-Pandemie im Fokus. Das Virus, das Anfang 2020 noch weit weg zu sein schien, breitete sich in Windeseile aus und führte zu Lockdowns auf der ganzen Welt. Viele Branchen mussten eine wochenlange Zwangspause einlegen, was allenthalben Sorge hervorrief. Es gab aber auch diejenigen, die weiter arbeiteten und auf die selbst in den schwierigsten Momenten der Krise Verlass war: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Transportbranche! Eine nicht selten unsichtbare Gruppe, die widrigen Umständen mit Engagement und unermüdlichem Einsatz entgegentrat.

Dies ist einer von vielen Gründen, warum OnTurtle und die Teleroute-Frachtenbörse im Rahmen einer frankreichweiten Aktion allen Transporteuren für ihre Arbeit danken wollten. Alle Fahrer, die einen Stopp an ausgewählten Raststätten einlegten, bekamen einen wohlverdienten Kaffee und Snacks. Unter dem Slogan #DANKESCHÖNTRUCKERFAHRER (#MERCITRANSPORTEURS auf Französisch) startete die Aktion am 23. September im spanischen La Jonquera und fand am 1. Oktober im französischen Chevanceaux ihren Abschluss. Dabei wurden rund 5.000 km in gerade einmal neun Tagen zurückgelegt.

Das OnTurtle- und Teleroute-Team waren persönlich vor Ort, um den Transporteuren zu danken und mit ihnen über ihre Probleme in den letzten Monaten zu sprechen. Eine besondere Ehre war für uns der Besuch der Bürgermeisterin von La Jonquera, Sònia Martínez Juli, die sogar an unseren Stand blieb. Das Thema Schutz war für den Erfolg der Aktion sehr wichtig und wurde daher auch am Imbisswagen berücksichtigt. Neben weiteren Maßnahmen lauteten die beiden wichtigsten Regeln: Abstand halten und Mund-Nase-Bedeckung tragen. Und alle haben sich daran gehalten.

 

Vor welchen Problemen standen Transporteure und Frachtführer durch COVID-19?

Neun Tage lang begleiteten wir all jene, durch die die Welt weitermachen konnte, als alles zum Erliegen gekommen war. Hierdurch konnten wir wertvolle Zeit mit den wirklichen Protagonisten verbringen, ihre Geschichten hören und von ihren Herausforderungen von Anfang März bis heute erfahren, aber auch die Hoffnung für die Zukunft des Transportwesens spüren. Ein französischer Frachtführer betont: „Wir konnten die Krise wirklich fühlen; in Frankreich waren wir Beschränkungen ausgesetzt, sodass wir, also die im Transport arbeiten, die Krise von Anfang an spürten, aber jetzt hat sich unser Transportgeschäft wieder erholt.“

Auf ein weiteres Problem, mit dem viele Transporteure und Mitarbeiter in der Logistik während des Lockdowns in Europa konfrontiert wurden, verwies der spanische Frachtführer Francisco Cortés. Über Wochen hatte einfach alles an europäischen Autobahnen geschlossen. Die Fahrer hatten daher Schwierigkeiten, überhaupt etwas zu finden, wenn sie Nachschub brauchten oder sich erfrischen wollten. Cortés erinnert sich, in Verbundenheit mit der Initiative, an die schwierigsten Momente der Pandemie: „Vieles hatte geschlossen. Es gab nichts, praktisch keinen Service.“ Eine komplexe Situation, insbesondere vor dem Hintergrund von Cortés' weiterer Schilderung: „Alles war dringend und [musste] sehr schnell [erledigt werden]. Wir sind sichtbarer geworden. Die Leute haben erkannt, wie wichtig Transportunternehmen sind, um alles am Laufen zu halten.“

Transporteure bleiben unsere Inspiration beim Aufbau eines starken Logistiknetzwerks

Es hat uns wirklich gefreut, die Dankbarkeit und die positive Einstellung der Transporteure und Fahrer zu sehen, die bei unserer ersten Aktion mitgemacht haben. Angesprochen auf die Initiative, zeigten sich alle begeistert und positiv. „Es sollte mehr von Euch geben!“ und „Ihr seid so nett, der Kaffee und dann so ein wunderbares Team wie Eures zu treffen, einfach toll!“ sind nur einige Zitate, die uns daran erinnern, warum wir weitermachen, in neue Funktionen für den Logistiksektor investieren und die Arbeit modernisieren sollten.

Die Servicestationen von OnTurtle in La Jonquera, Béziers, Mâcon 1, Écot, CalaisAll4Trucks, Jáunay Clan und Chevanceaux waren für diese Initiative ausgewählt worden. Die „Red Tortuga“ und die Teleroute-Frachtenbörse wollten an der Seite aller Berufsfahrer sein und schenkten während der gesamten Aktion mehr als 500 Kaffeeportionen aus. Außerdem wurde eine Tombola mit drei symbolischen Preisen für alle Teilnehmer organisiert. Eine kleine Geste im Vergleich zu der enormen Leistung der Transporteure. Wir würden uns wirklich sehr freuen, Sie alle bei unserer nächsten Aktion kennenzulernen!

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