Vier Kriterien zur Auswahl der für Sie am besten geeigneten Frachtenbörse

02.12.2019

Eine Frachtenbörse belebt Ihr Geschäft, trägt zur Reduzierung von Kosten und Leerfahrten bei und steigert Ihren Gewinn. Aber wie finden Sie die Frachtenbörse, die am besten für Sie geeignet ist?

Es gibt vier Hauptkriterien, um die Qualität einer Frachtenbörse zu ermitteln: Liquidität (Menge der Frachten und Lkw), Anzahl der Benutzer, Sicherheit und geografische Abdeckung.

1. Liquidität

Die Liquidität ist Dreh- und Angelpunkt einer Frachtenbörse. Sie ist der Hauptgrund, warum Transportprofis Tag für Tag auf Frachtenbörsen unterwegs sind. Aber was genau bedeutet Liquidität in diesem Zusammenhang? Liquidität bedeutet hier nichts anderes als die Anzahl der Fracht- oder Transportaufträge, die über die Frachtenbörse angeboten werden.

Beispielweise gibt es an der Teleroute-Frachtenbörse durchschnittlich mehr als 200.000 Fracht- und Fahrzeugangebote pro Tag. Eine hohe Liquidität ermöglicht eine deutlich schnellere Abstimmung von Frachten und Transporten. Es kommt einfach auf Angebot und Nachfrage an. Hier kann es selbstverständlich auch mal zu einem Ungleichgewicht kommen, sowohl auf Routen- als auch auf Marktebene. Was darüber hinaus zu berücksichtigen ist: Bestimmte Frachtenbörsen haben sich auf den Austausch von Liquidität spezialisiert. Die Wahrscheinlichkeit, fündig zu werden, nimmt so deutlich zu.

2. Anzahl der Benutzer

Frachtenbörsen sind nicht kostenlos zugänglich. Benutzer schließen ein Abonnement ab, um nach Frachten, Lkw zu suchen oder Angebote einzustellen. Die Anzahl der Angebote einer Frachtenbörse wird also in erheblichem Maße von der Nutzerbasis beeinflusst. Je mehr Benutzer vorhanden sind, desto wahrscheinlicher ist eine hohe Liquidität. Aber hohe Liquidität bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Frachtenbörse von vielen verschiedenen Benutzer genutzt wird.

So sind etwa einige der größten Verlader bzw. Spediteure direkt an die Frachtenbörse angebunden und können so große Warenmengen in sehr kurzer Zeit einstellen. Sie sollten sich zudem darüber im Klaren sein, dass die Anzahl der Fracht oder Transportaufträge enormen Schwankungen unterliegt. An einer rachtenbörse mit höher Liquidität sollten Sie innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden einen neuen Auftrag finden.

3. Sicherheit

Dass eine große Anzahl potenzieller Partner auf ein und derselben Plattform vertreten ist, ist zwar wichtig, aber nur einer von vielen Aspekten. Sie müssen auch wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Handelt es sich um einen zuverlässigen Partner? Frachtenbörsen, die einen Einblick in die Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und das Zahlungsverhalten von Benutzern liefern, können definitiv zu besseren Entscheidungen beitragen.

Diese zusätzliche Validierung ist ein starker Trumpf im traditionellen, von Menschen geprägten Transportwesen.

4. Geografische Abdeckung

Neben Liquidität und Sicherheit sollten Sie auch die geografische Ausrichtung einer Frachtenbörse berücksichtigen. Einige Börsen sind stark in ihren Herkunftsländern – mit hoher Liquidität und Benutzeranzahl. Beim Binnenverkehr stellen diese Frachtenbörsen in der Tat eine gute Möglichkeit dar.

Bei grenzüberschreitenden Transporten wird die Sache jedoch komplizierter. Abhängig von den Routen, auf denen Sie am häufigsten unterwegs sind, kann eine andere Frachtenbörse womöglich die Liquidität bieten, nach der Sie suchen. Beispielweise erfreut sich Wtransnet großer Beliebtheit auf der iberischen Halbinsel. Teleroute verfügt wiederum nicht nur über eine starke Präsenz in Frankreich und im übrigen Europa, sondern weiß auch auf nationalen Märkten bei Inlandstransporten zu überzeugen.